Hervorgehobener Beitrag

Vielleicht die letzte Statistik (Mitte April) und ein Resümee

(16.04.2020) Heute morgen sah ich mal wieder kurz das ARD/ZDF-Morgenmagazin und hatte den Verdacht, dass Einige immer noch nicht verstanden haben, dass alles vorbei ist. Es wird von Impfstoffen gesprochen, die genauso spät kommen werden, wie eine App (es sei denn, man will uns dauerhaft kontrollieren – aber wer glaubt schon daran?). Wer meinen Blog und darin die Statistiken fleißig verfolgte, wusste bereits vor zwei Wochen, wo wir heute stehen werden (siehe alle Statistiken und dann nach unten blättern, weil als erstes dieser Artikel erscheint). Nur das Robert-Koch-Institut sah sich nicht in der Lage, vorausschauend Informationen zu ermitteln, was jeder, der ein wenig rechnen kann, aber durchaus tun kann. Denn Epidemien folgen mathematischen Gesetzen. Das war immer so, das wird auch immer so bleiben.

Nachdem die Hauptnachrichten von ARD und ZDF vor etwa einer Woche keine neuen panischen Zahlen mehr vermitteln konnte, auch wenn sie weiter an der Zahl der „Neuinfizierten“ hängen, was vollkommener Quatsch ist, ist man mal kurz in die USA gewechselt, lies sich doch hier journalistisch reißerisch die Angst weiter schüren. Als auch der Letzte verstanden hatte, dass es keine Massengräber gibt und auch die USA-Zahlen mathematischen Gesetzgegebenheiten folgen, die USA aber nun mal 330.000.000 Einwohner hat und ein verheerendes Gesundheitssystem, lies man auch davon wieder ab. Nur die unter uns, die den Unsinn in Facebook weiter verfolgen und glauben, die warten weiterhin auf das Massensterben. Doch auch die Hassprediger haben in Facebook nachgelassen. Andersdenkende, die sehr früh darstellten, dass das alles nicht so kommen wird, wie dargestellt, werden nicht mehr massiv angegriffen. Auch hier scheint es eine Erleuchtung gegeben zu haben, wenn auch spät.

Interessant dabei ist, dass die Angst und damit die (Regierungs-) Gläubigkeit durch alle sozialen Strukturen geht. Egal, ob links, rechts, arm, reich, Hauptschulabschluss, Studierter, anfänglich fanden 95% unserer Bevölkerung die Maßnahmen der Einschränkung korrekt und einige waren für ein hartes Vorgehen gegen die „Verweigerer“. Traurig, aber wahr, was Angst aus den Menschen macht.

Kommen wir zu den Statistiken.

Steigerungsraten der „Infizierten“

Wie schon mehrmals erläutert, ist die Anzahl der (Neu-) Infizierten zu listen unsinnig, denn davon sind die meisten schon längst immun. Die daraus resultierende Steigerungsrate der „Neuinfizierten“ ist aussagekräftiger, zeigt sie doch, wie viele Neuansteckungen es gibt, was natürlich wiederum wichtig ist für die Zahl der Akutfälle und damit Krankenbettbelegungen.

Die Zahl geht seit Wochen nach unten. Deswegen war auch schon früh, nämlich Ende März, klar, dass wir keinen Bettennotstand bekommen werden (Stand 15.04.2020 gab es 4.288 Akutfälle, gegenüber 4.895 am 04.04.2020). Die Hysterie über „wem schalte ich das Atemgerät ab, weil ich es für einen Jüngeren brauche“, ist also genauso unbegründet, wie die Angst vor dem Massensterben. Nicht nur ich habe das frühzeitig (im März) berechnet, dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit nie dort hin kommen werden, erntete dafür aber viel Hass im Netz. Na ja, wenigsten hat man mich noch nicht in die Klapse gesperrt.

Aktive bekannt Kranke

Wie bereits oft hier im Blog dargestellt, geht die Zahl der bekannten Kranken nach unten. Alles unter 0% bedeutet, die Zahl der Kranken nimmt ab. Dass sie abnimmt, konnte man schon vor Wochen (im März) bei mir aus der gelben Kurve lesen. Mathematiker verlängern dann die Kurve und konnten so vorhersagen, wann der Zenit übersprungen ist; das Robert-Koch-Institut sah sich dazu nicht in der Lage.

Am 05.04.2020 sagte ich bereits in meinem Artikel hier voraus, wie es weiter gehen wird. Ich sagte, dass in 5 Tagen der Zenit übersprungen sei; es dauerte nur 3 Tage; ich hatte also Unrecht, oder war zu vorsichtig mit meinen Berechnungen (siehe Statistik vom 09.04.2020).

Verteilung Verstorbene

Auch schon öfters dargestellt habe ich die Verteilung der Verstorbenen (etwa 2.740 täglich), die den „gefühlten Verstorbenen“ gegenübersteht (siehe meinen Artikel Reale und gefühlte Verstorbene). Der Corona-Anteil ist nun im April deutlicher zu sehen, als in den Vormonaten. Aber auch diese Zahl ist mir Vorsicht zu genießen und entspricht nicht der realen Gegebenheit, denn die meisten Corona-Verstorbenen wären anderes verstorben, weil bereits schwer krank. Auch zeigt eine Statistik von Todesraten in der EU Mitte April keine erhöhte Sterblichkeit für Deutschland.

Verhältnis Bevölkerung zu Corona

Das Verhältnis der Corona-Kranken und Corona-Verstorbenen zu der deutschen Gesamtbevölkerung ist weiterhin so unvorteilhaft für die Corona-Anhänger, die Massensterben voraus gesagt haben, dass sie graphisch nicht darstellbar ist. Deswegen folgen hier auch noch die absoluten Zahlen:

Datum15.04.20
Bevölkerung83.000.000
Corona-Verstorbene3.804
Corona-Akutkranke4.288

Was ich gelernt habe

Ich habe in den letzten Wochen gelernt, dass man mit Vernunft nicht weiter kommt. Einer Herden-Massen-Panik, unterstützt von Politik und Medien, ist nichts entgegen zu setzen. Dabei gab und gibt es durchaus kritische Stimmen, selbst in den Medien, aber die schien kaum einer gesehen bzw. gelesen zu haben und wenn, seien das alles Spinner, die man am besten gleich wegsperren solle.

Ich habe in den letzten Wochen gelernt, wie sogar Freunde von mir in Facebook komplett ausrasten, massiv Hass von sich geben, denunzieren, beleidigen und wie man Freundschaften gekündigt bekommt.

Ich habe gelernt, dass politisch meist weit links motivierte Menschen, die normalerweise gegen „Polizeistaat“ (nur zur Anmerkung: Ich sehe zurzeit, selbst in der Corona-Krise, keinen Polizeistaat in Deutschland), etc. sind, plötzlich nach genau dieser, der Polizei, der Macht des Staates, laut rufen, um „Verweigerer“, so wie sie genannt werden, die ein wenig laut nachdenken, mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Ich habe gelernt, dass eine Bevölkerung ganz leicht zu manipulieren ist und eine Demokratie, selbst bei uns in Deutschland, auf sehr wackeligen Füßen steht (von Polen, Tschechien, Ungarn, selbst Großbritannien und USA ganz zu schweigen). Ich habe auch gelernt, dass es für eine Minderheit von uns, die für die Demokratie und die Freiheit Einzelner kämpft, es sehr schwer wird und man aufpassen muss, dass ein Durchgedrehter nicht handgreiflich wird.

Ich habe gelernt, dass es keine saubere journalistische Reflektion mehr gibt (siehe Kapitel Kritischer Journalismus – gibt’s es den noch?)

Im Grunde genommen bin ich einfach nur sehr enttäuscht.

Ich ziehe in Erwägung, mich von Facebook zu trennen. Denn den Unsinn dort, nicht nur in der Corona-Krise, will ich mir eigentlich nicht mehr länger antun.

In dem Sinne, genießen wir das Wetter, freuen wir uns auf die Biergärten, und ich hoffe, ihr seid nicht betroffen, weder von Corona, noch von Insolvenz und/oder Arbeitslosigkeit. Wenn doch Letzteres, nicht Corona macht arbeitslos, wie immer gerne behauptet wird, nein, es war die Politik, die 95% der Bevölkerung, auch die, die nun durch Arbeitslosigkeit oder Insolvenz betroffen werden oder sind, zugestimmt haben; sozusagen die Zustimmung zum eigenen Freiheitsverlust und zur eigenen Arbeitslosigkeit. Vielleicht ändert sich das alles bei der nächsten Grippewelle, nach Schweinepest, Vogelgrippe und Corona, mit den gleichen verordneten Maßnahmen, wenn wir gelernt haben, unsere panische Angst zu besiegen und Nachrichten selbst zu recherchieren und kritisch zu betrachten, anstatt diese nur zu konsumieren.

Und die, die glauben werden, denn es wird bald so vermarktet werden, wir haben dass alles, dass es so glimpflich für uns war, nur dem harten Durchgreifen des Staates, unseren Führern, denen wir willenlos folgen, zu verdanken, denen habe ich und will ich auch nichts mehr entgegensetzten …

Offenhalten werde ich mir noch, ob ich die Hass- und Angst-Kommentare mal veröffentliche. Ich denke, Hass gehört nichts ins Netz, jeder, der Hass verbreitet, sei es gegen Ausländer, Asylanten, Schwache, religiöse Minderheiten, sonstige Minderheiten, Hautfarben, Andersdenkende oder wen auch immer, sollte schärfstens gemaßregelt und mit seinen eigenen Äußerungen konfrontiert werden; vielleicht nützt es was.

Ach ja, und vielleicht bekommen wir mal schnellstens wieder den Kopf frei für die wirklich schlimmen Dinge, die zurzeit in der Welt geschehen, wie z. B. das Flüchtlingsdrama in Griechenland.


#DuBleibstSchönZuhaus
#IchGehDannMalRaus

PS: Wer am 22.03.2020 in DAX investiert hätte, hat heute, ca. 3 Wochen später, fast 15% Gewinn gemacht … in nur 3 Wochen! Das nenne ich Rendite mit Corona. Über ein Jahr können das spielend 50% werden.
Wie viel bekommst du nochmal für deine paar Kröten auf deinem Sparkonto? 0,1%? Nee, oder? Die Gewinner der Krise bekommen also 500 Mal mehr als Du?

Tja, wie auch oft berichtet, es gibt durchaus Gewinner in der Krise …. nicht nur Großanleger, auch konservative politische Parteien. Ein Schelm sei der, der sich etwas Böses dabei denkt ….

Wer nichts weiß, kann nur glauben.

Corona-Warn-App: Wie erklären sich die Gesamtkosten von 68.000.000 Euro?

68.000.000 € sollen die Gesamtkosten für die Corona-App und dessen Umgebung sein, wenn denn der Artikel unten stimmt. Sehr viel Geld davon gehen an SAP und zur Deutschen Telekom. Auch für Server-Infrastruktur ist Geld veranschlagt, obwohl doch die App dezentral arbeiten soll. Allein 43.000.000 € sind für den Betrieb der App veranschlagt !!!!!

Das ist kaum zu glauben. Jeder Programmierer hätte diese doch recht simple App für einige Tausend Euro programmiert. Das stinkt zum Himmel ….

Ausführlicher Bericht: https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/corona-warn-app-wie-erklaeren-sich-die-gesamtkosten-von-68-millionen-euro-a-56b5abe1-e0a6-4b1c-9177-9066df3d9b14

Corona-Daten unter Verschluss: RKI bremst Diskurs aus

In Berlin sieht man sich als Hüter der Datenschätze, an deren Deutungshoheit man sich klammert. Die Behörde gibt Teile der Daten, mit denen sich die Details der Epidemie analysieren und Maßzahlen nachrechnen ließen, nicht heraus. So entzieht sie sich – und damit den Staat – zumindest teilweise der Kontrolle durch Öffentlichkeit und Medien.

Ein Beitrag vom NDR.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Daten-unter-Verschluss-RKI-bremst-Diskurs-aus,rki118.html

Trotz Corona: In Hessen sterben nicht mehr Menschen als sonst

Die Corona-Pandemie führt in Hessen bislang nicht zu einer höheren Gesamt-Sterberate. Im Gegenteil: Die Zahl der Verstorbenen war zuletzt etwas niedriger als im langjährigen Durchschnitt.

Genau zur gleichen Aussagen kommt auch die EuroMOMO-Statistik (siehe vorherigen Beitrag hier im Blog).

Währenddessen kündigen das Robert-Koch-Institut und SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach die zweite Welle mit vielen neuen Toten an.

Quellen:

Hessenschau: https://www.hessenschau.de/gesellschaft/trotz-corona-in-hessen-sterben-nicht-mehr-menschen-als-sonst-,todesfaelle-hessen-100.html

EuroMOMO-Statistik: https://coronaoberleo.wordpress.com/2020/04/30/anzahl-der-zusatzlichen-toten-in-deutschland-ist/

Anzahl der zusätzlichen Toten in Deutschland ist …

NULL.

Das sagt jedenfalls EuroMOMO bis zur Kalenderwoche 16.

Wer ist EuroMOMO? Siehe unten.

Wie bekommt man die EuroMOMO-Statistik und die gegenläufigen Aussagen von höherer Sterblichkeit in Deutschland unter einen Hut? Wer kann das uns erklären? Ich will mal helfen: Eine Erklärung könnte sein, dass EuroMOMO die Daten verspätet bekommt. Deswegen sollten wir diese Statistik die nächste zwei Wochen sehr genau beobachten. Die andere könnte sein, es gab keine oder kaum Mehrtote.


Und noch etwas zeigt EuroMOMO:

Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien haben alle paar Jahre eine erhöhte Sterblichkeit, also zu jeder Grippewellen. Andere Länder nicht (oder kaum).

Wer ist EuroMOMO?

EuroMOMO ist eine europäische Aktivität zur Überwachung der Sterblichkeit, die darauf abzielt, übermäßige Todesfälle im Zusammenhang mit saisonaler Influenza, Pandemien und anderen Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit zu erkennen und zu messen.

Die offiziellen nationalen Sterblichkeitsstatistiken der 24 europäischen Länder werden wöchentlich im Rahmen des EuroMOMO-Kooperationsnetzwerks bereitgestellt, das vom Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt wird.

Quelle: https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

Seuchen verschärfen Ungleichheit

taz-Interview mit Malte Thießen, Professor für Geschichte

„Seuchen sind meist nicht der Auslöser politischer oder sozialer Krisen, sondern ihr  Verstärker oder Katalysator. Isolationismus sehen wir schon eine Weile. Das wird jetzt verstärkt.“

„Es gab immer wieder Versuche, die Seuche zu regieren. …Seuchen sind nicht nur Albtraum, sondern eben auch ein Traum der Regierenden, weil man dadurch Gesellschaften disziplinieren kann.“

„Bei Aids wurde auch hierzulande in den 70er und 80er Jahren über Internierung von HIV-Infizierten diskutiert. Der Wunsch nach autoritären Maßnahmen ist leider nicht von gestern.

„Seuchen werden gern zur Mobilisierung genutzt.“

„Seuchen sind die sozialsten Krankheiten überhaupt. Sie verschärfen soziale Ungleichheit, das zieht sich historisch durch. Reiche können sich Maßnahmen entziehen; schlechte Lebensbedingungen verschärfen Krankheiten; die Möglichkeit, sich zu isolieren, setzt Raum voraus, den viele nicht haben. Auch der Zugang zu Informationen ist unterschiedlich.“

Der ganze Artikel aus der taz“: http://taz.de/Historiker-Malte-Thiessen/!5676907&s=Seuchen+sind+die+sozialsten/

Bindenpflicht

Satire

Aus unseriösen Quellen ist zu vernehmen, dass einige Länder eine Bindenpflicht einführen wollen oder zumindest darüber nachdenken. U. a. wurden die USA und Großbritannien gelistet. Aber auch aus deutschen Regierungskreisen gäbe es vereinzelt Zustimmung.

Die Binde solle am Oberarm getragen werden. Sie sei grün, gelb, oder rot. Träger der grünen Binde seien immun, die Gelben wissen nicht, in welchen Zustand sie seien, und die Roten sind die gerade Infizierten.

Für Träger der grünen Binden seien dann mit sofortiger Wirkung alle Einschränkungen aufgehoben. Die Träger der roten Binden, die man eigentlich gar nicht in der Öffentlichkeit zu sehen bekommen dürfte, werden nach 14 Tagen die grüne Binde tragen dürfen. Nicht ganz so gut hätten es die Träger der gelben Binden, da sie nicht wüssten, in welchem Zustand sie seien und erst nach dem Tragen einer roten Binde, wenn sie also krank geworden wären, oder nach einem positiven Immuntest, die grüne Binde tragen dürften.

Man hörte weiter aus unseriösen Kreisen, dass man nicht alle Bürger einsperren dürfe, nur weil einige Wenige (man spricht von 0,004%) krank seien.

Was würde das für Deutschland bedeuten?

Stand heute, 26.04.2020, gibt es in Deutschland lt. Worldometer 109.800 festgestellte Genesene. Die Dunkelziffer sei, so das Robert-Koch-Institut und andere Virologen, aber bis zu 10x höher. Noch andere sprechen von 15x bis 100x höhere Zahlen. Im Falle der Zahlen des Robert-Koch-Institutes, nach dem sich unsere Bundesregierung richtet, hätte Deutschland mit ca. 83 Millionen Einwohner um die 1,1 Millionen Immune (oder 10 Millionen, anderen Aussagen zu folge). Die Verteilung würde dann mit den Robert-Koch-Institut-Zahlen so aussehen:

In Zahlen:

Rot2.570
Grün1.100.000
Gelb81.897.430

Kommentare aus der Politik:

Überparteilichen unseriösen Quellen zu Folge gibt es auch Stimmen gegen dieses Modell. Es könnte zu Ausschreitungen der Gelben gegenüber den Grünen und Roten kommen. Einem der Pharmaindustrie nahestehender Abgeordnete hätte mit Nachdruck angeraten, man solle doch erst mal abwarten, bis die Pharmaindustrie einen Impfstoff entwickelt habe. Noch andere sagten, dass Bindetragen sei zur heutigen Zeit illusorisch, weil es nicht genügend Binden gäbe. Aus der FDP-Zentrale glaubte man zu hören, dass man im Generellen dem Vorschlag zustimmen könne, wenn die Farbe Gelb in etwas Dunkleres geändert würde; die Farbe Gelb für die Unwissenden sei definitiv nicht tragbar. SPD und Linke hätten bereits angedeutet, dass sie auf keinen Fall der Farbe Rot für die Kranken zustimmen könne. Die Grünen scheinen mit dem Farbschema keine Problem zu haben, hört man aus unseriösen Kreisen. Die CDU/CSU sei zu einer Stellungsnahme der Farben zu keinem Kommentar bereit, sie sei ja davon nicht betroffen; allerdings, so glaubte man zu hören, sei es besser, anstatt Armbinden einen Mundschutz in der betreffenden Farbe zu tragen, was auch das Richard-Kosch-Institut empfehlen würde.

Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit, als Lügen.

Untertitel: Wie blöde ist Fernsehen denn eigentlich?

Heute habe ich mich hinreißen lassen, mal wieder Tagesschau und das Extra danach zu sehen. Ich glaube es einfach nicht, was ich da hörte. Die Zahlen der Kranken und Neuansteckungen gehen als weiter nach unten, sind so tief wie noch nie, aber was macht das Fernsehen daraus?

– zweite Infektionswelle

– Abstand halten bis der Impfstoff kommt (in einem Jahr)

Wer um Gottes Willen ist denn für diese Reportagen verantwortlich? Gibt es vielleicht eine Pharmalobby, die unbedingt einen Impfstoff verkaufen will, so wie mit der Schweinegrippe, der dann auf den Müll geschmissen wurde, weil sie nicht kam wie vorher schwarz an die Wand gemalt? Die Pharmalobby hatte dabei fettes Geld verdient.

Nein, Erfolgsnachrichten interessieren nicht. Nachdem weder das vorausgesagte Massensterben noch der Bettennotstand eintrat, müssen wir wohl weitere Monate warten, bis auch dem Letzten klar ist, dass es keine zweite Welle geben wird. Und was kommt dann? Was denkt man sich dann noch aus?

Was passiert hier in und mit Deutschland gerade?

Wachet auf! Es gibt immer Gewinner einer Krise; du, mein lieber Leser, gehörst bestimmt nicht dazu.

Lichtenberg sagte: „Vom Wahrsagen lässt es sich wohl gut leben in dieser Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen“.

Nietzsche: „Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit, als Lügen.“

#IchGehDannMalWeg

PS: Eigentlich wollte ich keine Statistik mehr raus bringen, die letzte sagte ja alles. Bei dem – entschuldige – Schwachsinn in der ARD überlege ich es mir vielleicht noch mal anders.

Tests in Österreich … Und Deutschland?

Was Deutschland nicht kann, und laut Robert-Koch-Institut von diesem heutigen Morgen für Deutschland frühestens im Sommer zur Verfügung steht, hat Österreich zumindest im Ansatz schon erledigt: wie viel Infizierte gibt es eigentlich und wie viele sind bereits immun?

Österreich hat sehr früh sehr viel getestet. Zumindest die erste Frage wurde somit mit einer hohen Wahrscheinlichkeit beantwortet, so heute morgen Prof. Heinz Faßmann, Wissenschaftsminister Österreich: dreimal so viele als offiziell getestete. Die sind natürlich der Kategorie „gesund“ zuzuordnen, was Prozentsätze von Erkrankten, schwer Erkrankten und Toten weiter nach unten wandern lässt.

Als nächstes will man testen, wie viel Menschen bereits immun sind.

Davon abgesehen, stellt sich mir immer noch die Frage, inwieweit Corona gefährlicher ist, als die Grippewelle 2018/2019 mit geschätzten 25.000 Toten in Deutschland, die auf irgendeiner Weise der Grippewelle zugeordnet wurden. Das soll heißen, die Grippewelle hat nicht 25.000 Menschen getötet, sondern war daran beteiligt.

Doch während alle Zahlen nach unten gehen, schwörte uns an diesem Morgen im ARD/ZDF Morgenmagazin der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach auf weitere schwere Zeiten ein.

Das Robert-Koch-Institut will Antikörpertest erst Mitte Mai starten und Ergebnisse frühestens im Juni zur Verfügung haben. Hinzu kommt, dass man erst ab 18 Jahre testen will. Ein repräsentativer Test über die ganze Bevölkerungsgruppe sieht sicherlich anders aus. Die Kritik hat auch das Robert-Koch-Institut mittlerweile erreicht und ist am Überdenken. „Gut Ding will Weile haben“, so das Kreto von Prof. Dr. Lars Schade (Vizepräsident RKI). „Deutschland brauche sicherlich etwas länger in der Vorbereitungszeit.“ „Der Mai wäre dafür die beste Zeit.“

Das sieht Prof. Gerd Bosbach, Statistiker, ganz anders: „Die Chance hat man vertan, mit kleinen Stichproben, z. B. alle zwei Wochen, einen Überblick zu bekommen.“ „Die Argumente, dass das im Mai erst kommen soll, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.“ „Natürlich muss man in einer repräsentativen Studie auch Kinder und Jugendliche mit einbeziehen, um Rückschlüsse auf Kindergärten, Schulen und die Ansteckungsgefahr von Kindern auf Eltern zu analysieren.“

Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht das Vorgehen des Robert-Koch-Instituts als richtig an, kritisiert aber auch, dass Kinder und Jugendliche nicht mit getestet werden sollen. Und natürlich seien wir ganz am Anfang der Pandemie. Nur das Horror-Szenario, bemerkte die Moderatorin im ARD/ZDF Morgenmagazin, blieb ja bis jetzt aus.

Karl Lauterbach geht übrigens davon aus, dass Stand heute 1% bis 2% der Bevölkerung infiziert seien, bzw. infiziert waren. Das wären also 0,6 bis 1,2 Millionen Menschen in Deutschland (Ich glaube, dass es viel mehr Menschen sind). Er ist dafür, dass weiterhin strenge Maßnahmen durchgesetzt und keine Lockerung durchgeführt werden sollen. Anderen Aussagen zur folge könnten es auch 15% sein.

Bezüglich Maskenpflicht sagte das ARD/ZDF Morgenmagazin: „Alles, was als Maske genutzt werden kann, ist genehmigt, Wirkungsgrad zweitrangig.“

Währenddessen befürchten die Kleinbrauereien, von den Großen geschluckt zu werden, einige sind bereits bankrott. Kleinen Familienhotels geht es ähnlich. Künstler klagen auch an, da sie kein Einkommen haben. Einige Bürger befürchten, die Miete oder das Darlehen nicht zurückzahlen zu können. Menschen befürchten, arbeitslos zu werden. Dadurch entsteht eine weitere Umschichtung von Kapital und Werten von unten nach oben. Währenddessen hält Prof. Jörg Roche, Wirtschaftswissenschaftler der European School of Management, eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes nicht für sinnvoll. Die Alternative sei, so meint er und zeigt dabei auf die USA, der Verlust unserer Arbeitsplätze. Ich meine, jeder weiß eigentlich, dass die USA keinerlei Arbeitnehmerrechte hat. Wieso er dann Deutschland mit den USA vergleicht, bleibt mir ein Rätsel.

Still und heimlich sagt dabei unsere Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer den USA den Kauf von 45 amerikanischen F18-Kampfjets zu, die auch in der Lage sein sollen, die Atombomben, die die USA immer noch in Deutschland lagert, tragen zu können. Für Trump wäre das ein sehr großer Erfolg, genauso für die sehr angeschlagene Boeing. Ich klage an, das vollkommen unqualifizierte Menschen in hohe Minister- und andere Positionen gesetzt werden. Das gilt nicht nur für Kramp-Karrenbauer. Wie Kramp-Karrenbauer ohne Abstimmung und in der jetzigen Zeit Trump unterstützen kann, bleibt vielen ein Rätsel. Sollte keine Absicht dahinter stecken, kann das wohl nur die Inkompetenz gewesen sein.

Und während Deutsche weiterhin auf den Corona-Tod warten, der partout nicht kommen will, drohen 265 Millionen Menschen dieses Jahr der Hungertod: „Und 265 Millionen Menschen werden voraussichtlich dieses Jahr nicht genug zu essen haben“, so David Beasley, Direktor Welternährungsprogramm.

#IhrBleibtSchönZuhaus
#IchGehDannMalRaus

Zunächst“ – „bis auf Weiteres“ – „mindestens bis zum Ende der Osterferien“

„Wie lange kann und darf man die Wirtschaft ausbremsen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen? Körperlich gesunde Menschen in einem wirtschaftlich ruinierten Staat werden über kurz oder lang auch in existenzielle Probleme geraten.“

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-wie-und-wann-endet-die-kontaktsperre-wegen-des.1939.de.html?drn:news_id=1120189

Kritischer Journalismus – gibt’s den noch?

„Medienjournalisten kritisieren allerdings eine zunehmende Gleichförmigkeit der Berichte und Interviews in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen. Im Deutschlandfunk Kultur etwa forderte die Medienjournalistin Vera Linß, im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus die Themen Überwachung und Datenschutz stärker in den Fokus zu nehmen. Viele Journalisten schienen sich derzeit dazu verpflichtet zu fühlen, die Krisenstrategie der Bundesregierung weitgehend kritiklos zu transportieren.“

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-medien-und-die-corona-pandemie-wie-gut-ist-der.1939.de.html?drn:news_id=1120262

Zwangseinweisung in Psychiatrien oder Fakes?

Ganz undurchsichtig wird heutzutage, ob der Staatsschutz Regierungskritiker in die Psychiatrie sperrt, oder nicht.

Auf der Homepage der Rechtsanwältin Beate Bahner, die versucht hat, mittels Eilantrag die demokratischen Verhältnisse in Deutschland wieder herzustellen, steht, dass sie am 12.04. in die Psychiatrie zwangseingeliefert worden wäre.

Aus der Schweiz hört man, dass der coronakritische Kardiologe Dr. Thomas Binder zwangseingeliefert worden wäre.

Inwieweit die Meldung der Realität entsprechen, ist schwer zu ermitteln. Das aber schon Kritiker in Deutschland für Jahre in der Psychiatrie eingesperrt wurden, nämlich in Bayern, wissen wir ja vom Fall Gustl Mollath, der Schwarzgeld-Affären in Bayern aufdecken wollte, dafür in die Psychiatrie eingesperrt wurde und den erst das Bundesverfassungsgericht nach vielen Jahren raus holte und der hohe Schadensersatz von Bayern nach einem Prozess 2018 erhielt. In diesem Fall gab es eine Verstrickung von bayrischer Justiz und Politik. Es soll also keiner erzählen, dass es das in Deutschland nicht gäbe.

Realität ist auch, dass die SPD-Gesundheitsministerin aus Sachsen 22 Betten in vier Psychiatrien per Erlass freistellte, um Verweigerer dort zwangsunterzubringen.

#IchGehDannMalWeg

UPDATE Beate Bahner 15.04.2020

Der Website von Rechtsanwältin Beate Bahner ist heute zu entnehmen, dass sie gestern aus der Psychiatrie entlassen wurde, damit ihr möglich ist, heute am 15.04.2020 ihren Termin im Polizeipräsidium in Heidelberg wahrzunehmen. Ob sie danach frei ist oder in die Psychiatrie zurück geht, steht nicht in dem Artikel.

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen Beate Bahner wegen des Vorwurfs „öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ nach einem Versuch, ein Eilverfahren bei der Bundesgerichtshof gegen den Shutdown zu erwirken. In dem Antrag rief sie u.a. zu einer Demonstration auf, weil der Shutdown gesetzeswidrig sei.

Quelle:
http://www.beatebahner.de/index.html

UPDATE „Selbstmord“ Hessischer Finanzminister 15.04.2020

Hessens Finanzminister Schäfer wurde an der ICE Strecke im Rheingau bei Hochheim Ende März tot aufgefunden. Aufgrund der Verletzungen benötigten die Polizei Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Westhessen einige Zeit, um die Identität des Mannes festzustellen. Dann stand fest: Der Tote war der einstige Hoffnungsträger der hessischen CDU.

„Aufgrund der Gesamtumstände, der umfangreichen Tatortarbeit, der Befragung zahlreicher Zeugen, der Auffindesituation vor Ort sowie technischer und kriminalwissenschaftlicher Auswertungen und Untersuchungen, ist von einem Freitod von Herrn Dr. Schäfer auszugehen“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagabend in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Weitere Informationen, warum „Hessens Hoffnungsträger“ als designierter Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier Suizid begannen haben sollte, sind nicht zu finden.

Quellen:
https://taz.de/Hessens-Finanzminister-Schaefer/!5675028/
https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/dr-thomas-schaefer-54-finanzminister-sprach-von-aussichtslosigkeit-69700020.bild.html


Schweden wählt den entspannten Weg

StockholmDie Covid-19-Pandemie wird in Schweden wesentlich anders gehandhabt als in anderen Ländern. Die Selbstisolierung wird nicht angeordnet, der Bevölkerung das Rausgehen nicht verboten. Und so laufen die öffentlichen Vergnügungen weiter, das gesellige Versammeln, der Betrieb von Gaststätten. Schulen und Sporthallen bleiben in Schweden offen und die Bürger werden vom Staat ermutigt, an die frische Luft zu gehen. Nur vom Besuch im Altersheim wird inzwischen streng abgeraten. Da es keineswegs einen wissenschaftlichen Disput hinsichtlich der Ursachen der Pandemie gibt, stellt sich die Frage, wieso Schweden und andere Länder in ihrer Strategie so erheblich auseinanderklaffen.

Weiterlesen: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/umgang-mit-corona-schweden-waehlt-den-entspannten-weg-li.80981

Verhältnis Kranke zu Gesunde

Die Tagesschau berichtete wieder heute Abend die Anzahl der Infizierten. Dass diese Zahl überhaupt nichts aussagt, habe ich bereits mehrmals dargestellt (siehe Quellen unten). Heute möchte ich etwas anderes darstellen, das Verhältnis Corona-Kranke zu Corona-Gesunde in Deutschland (bei angenommenen 83 Millionen Einwohnern), wobei mit dem Ausdruck Corona-Gesunde vorsichtig umgegangen werden muss, denn es können ja durchaus einige nicht erfasst sein, mit Sicherheit ist das so.

11.04.2020Absolute Zahlenin Prozent
Kranke67.2290,08 %
Gesunde82.932.77199,92 %

Wie zu sehen ist, sind die derzeitigen 0,08% Corona-Kranke, gemeldet am 11.04.2020 (siehe Quellen unten), nicht zu sehen gegenüber den 99,92% Nicht-Kranken. Es ist nicht darstellbar. Genauso wenig wie die Aktionen der Bundesregierung und der Landesregierungen.

4.895 kritische Corona-Erkrankte gibt es heute. So tragisch der Einzelfall sein mag, es sind gerade mal 0,006% der Deutschen. Das lässt sich noch weniger graphisch darstellen. Etwa 3x so viele Patienten liegen heute wegen anderen großen gesundheitlichen Problemen auf deutschen Intensivstationen.

Jeder einzelne Intensivfall, ob Corona, Krebs, oder anderes, ist für die nahestehenden Angehörigen eine schlimme Sache, genauso, wenn ein Familienmitglied, Freundin oder Freund uns verlässt; aber dafür darf man nicht einen ganzen Staat einsperren und den Bürgern drohen; Selbstdisziplin hätte im Fall Corona durchaus gereicht. Ich bleibe deswegen weiterhin einer derjenigen, die aufstehen und in die Welt herausschreien, dass hier etwas ganz schief läuft in unserem Staat (und ich selbst dafür mit kaputt-gehenden Freundschaften bezahlen muss). Und die wahre Herausforderung wird erst noch kommen, durch Insolvenzen, Arbeitslosigkeit und Misstrauen dem anderen und den Medien gegenüber.

Ich werde jedenfalls nicht zuschauen, wenn SPD-Gesundheitsminister „Verweigerer“ in die Psychiatrie einsperren wollen und CDU-Landesfürsten laut darüber nachdenken, im Falle des Nichtgehorschens auch über den Einsatz der Bundeswehr nachzudenken, um die „öffentliche Ordnung“ aufrecht zu erhalten. Ich schaue nicht zu. Und es ist beschämend, dass so viele es tun.

Quellen:
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/
Anzahl Kranker geht zurück

Per Erlass in Psychiatrie / Staatschutz bei kritischer Rechtsanwältin / …

Nachdenkliche Ereignisse der letzten drei Tage:

Sachsen will Quarantäne-Verweigerer in Psychiatrie sperren

Gestern erließ Petra Köpping (SPD), Gesundheitsministerin von Sachsen, dass Menschen, die sich nicht an die seit Donnerstag geltende Quarantäne-Verordnung im Freistaat halten, zwangsweise in einer von vier psychiatrischen Kliniken abgesondert untergebracht werden könnten. Dort hat die Landesregierung 22 Zimmer vorgesehen. Bei dem Erlass handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums um eine Vorsichtsmaßnahme.

Quelle: https://www.fr.de/panorama/coronavirus-deutschland-covid-19-angela-merkel-keine-rueckkehr-normalitaet-zr-13634697.html, https://www.t-online.de/region/id_87688884/kritik-an-strengen-regeln-fuer-quarantaene-verweigerer.html

Staatsschutz in Baden-Württemberg schüchtert kritische Anwältin ein

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen gegen eine Rechtsanwältin vor, die die Maßnahmen wegen der Corona-Krise für stark übertrieben hält und von „Coronoia“ (wie Paranoia) und dem „größten Rechtsskandal“ in der Geschichte der Bundesrepublik spricht. Am Donnerstag hat der Internetanbieter 1&1 Ionos zudem die Internetseite der Heidelberger Juristin Beate Bahner gesperrt.

Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87685030/kritik-an-corona-massnahmen-ermittler-sperren-homepage-von-coronoai-anwaeltin.html

Ausflugsverbot in Mecklenburg-Vorpommern gerichtlich gekippt

Durchpeitschen wollte die Landesregierung am Mittwoch ein Verbot von Reisen von Karfreitag bis Ostermontag. Ein Gericht stoppte den Wahnsinn am Donnerstag.

Quelle: https://m.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Urteil-in-der-Corona-Krise-Gericht-stoppt-Oster-Ausflugsverbot-in-MV

Ist eingesperrt gleich eingesperrt? Oder, sind wir alle gleich?

Vor drei Tagen sprach ich mit einer Bekannten aus Südbayern in einer mittelgroßen Stadt. Sie lebt auf 63 Quadratmeter mit ihrem vierjährigen Sohn. Die Möglichkeiten, draußen etwas zu unternehmen, sind in Zeiten behördlich verordnete Kontaktsperren sehr beschränkt. Und arbeiten kann sie zurzeit auch nicht, der Sohn hat keinen Notkindergartenplatz. Die Situation der Beiden schlägt sich deutlich auf die Psyche. Die Enge der Wohnung ist erdrückend. Sie hätte sich nie eine eigene Ausgangssperre verhängt.

Ein Landtagsabgeordneter verdient mit allen steuerlichen Vergünstigungen etwa 10.000€ netto im Monat. Das ist nur sein Nebenjob. Er hat auch noch einen Hauptjob. Da verdient er gerade noch mal das gleiche. Er ist verheiratet, seine Frau hat ebenfalls ein sehr gutes Einkommen. Sie besitzen eine große Villa mit einem parkähnlichen Garten. Die Villa hat so alles, was man sich nur vorstellen kann. Unten gibt es einen Spa-Bereich. Das Wohnzimmer ist mit einer großen Multimedia-Anlage ausgestattet. Im Garten steht ein beheizter Gegenstrom-Pool. Essen bekommen sie gebracht, eine Köchin kocht. Als Abgeordnete hat er eine Limousine mit Fahrer. Er hat auch eine Immunität, eine politische, er kann hin, wohin er will. Dieser Abgeordnete hat für die Kontaktsperre gestimmt.

Alle sind gleich, alle betrifft es gleich.

Gericht entscheidet gegen Landesregierung

Osterreiseverbot in Mecklenburg-Vorpommern gekippt

Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns dürfen nun doch über Ostern Tagesausflüge zu den Ostseeinseln, zur Küste und in die Seenplatte machen. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald kippte am Donnerstag überraschend in zwei Eilverfahren das von der Landesregierung verfügte Reiseverbot. Paragraf 4a der entsprechenden Verordnung sei bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache außer Vollzug gesetzt worden, teilte das Gericht mit.

Spahn befürwortete Klinikschließungen

Ende Februar noch hatte Gesundheitsminister Jens Spahn mehr Mut bei Krankenhausschließungen empfohlen. Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte 2019 eine aufsehenerregende Studie, nach der die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland von 1.400 auf 600 Kliniken reduziert werden müsste. Zwei Drittel der Krankenhäuser seien überflüssig.

Doch seit das Coronavirus aufgetaucht ist, scheint alles anders zu sein. „Dieselben Politiker und Interessenvertreter, die bis vor Kurzem Schließungen verlangt haben, fordern jetzt eine Ausweitung der Kapazitäten“, sagt Brötel. Der Landrat stellt mit Blick auf die Bertelsmann-Studie fest: „Wenn wir das umgesetzt hätten, bräuchten wir den Kampf gegen Corona gar nicht erst beginnen. Wir hätten ihn schon längst verloren.“ Die Kliniken in seinem Landkreis seien vom Schließungsplan direkt betroffen. Hätte sich der Landkreis an diese Vorschläge gehalten, sagt Brötel, würden sie schon jetzt an die Grenzen ihrer Intensivkapazitäten stoßen.

Quelle: Kliniken schließen – wenn sie am nötigsten gebraucht werden: https://www.zeit.de/arbeit/2020-04/gesundheitswesen-coronavirus-krankenhaus-unterfinanzierung-personal

Anzahl Kranker geht zurück

Während weiterhin viele Menschen auf die massive Todeswelle warten, sagen die Zahlen etwas ganz anderes.

Die Anzahl der Kranken geht zurück. Seit zwei Tagen haben wir weniger, die hinzu kommen, als die, die abnehmen (alles, was unter 0% liegt, sind Abnahmen).

Liest man allerdings Facebook, sieht dort die Welt ganz anders aus. Düster ist sie. Mein Rat: Aufhören den Mist zu lesen, zu kommentieren und zu verbreiten. Übrig bleiben werden dennoch einige Wenige, die wahrscheinlich auch an die Maja-Kalender glauben. Denen ist nun mal nicht zu helfen. Also: Weniger Facebook, mehr sauberer Medien reflektieren (und Tagesschau und heute gehören da definitiv nicht dazu, einige Politmagazine im Fernsehen aber schon).

#IchGehDannMalRaus

Quellen: https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/ , gesunder Menschenverstand und Mathematik.

Psychiater hält Spahns Vorschlag für absurd

Gesundheitsminister Jens Spahn sagte kürzlich in einem Interview mit der „Zeit“:
„Wir werden die Älteren über mehrere Monate bitten müssen, im Zweifel zuhause zu bleiben.“
Der Altersmediziner und Psychiater Johannes Pantel hält diesen Vorschlag für „geradezu absurd“. Er wetterte in der Sendung von Frank Plasgerb weiter gegen Spahns Empfehlung.

Pantel hält diesen Vorschlag für „geradezu absurd“. Laut Pantel seien die Nachteile einer Isolation erheblich. Das Immunsystem werde geschwächt, die Infektionsgefahr erhöht. Dazu käme Verzweiflung bis hin zur Suizidgefahr. Pantel bleibe bei solchen Aussagen „die Spucke weg“.

„Man kann ältere Menschen bitten, aber nicht zwingen! Das ist verfassungswidrig!“

Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/hart-aber-fair-infektiologe-empoert-ueber-spahn-aussage-verfassungswidrig_id_11858121.html

Bayerns Wende

Wissend, dass Bayern kaum diese strikte Ausgangssperre (oder nennt es, wie ihr wollt) über Ostern aufrecht erhalten kann, ohne gesellschaftliche Aufstände niederschlagen zu müssen, kommt rechtzeitig der Zucker:

Sitzen auf Parkbänken und Sonnenbaden doch erlaubt

„Das Sitzen und Lesen eines Buches auf Parkbänken ist nun in Bayern doch erlaubt, auch das „Sonnenbad im Park oder auf einer Wiese“. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in eine schriftlichen Mitteilung erklärt.“

„Dabei spiele es, laut Herrmann, für das Infektionsrisiko auch keinerlei Rolle, ob jemand dabei ein Buch oder eine Zeitung liest oder etwa ein Eis isst. Auch ein Sonnenbad im Park oder auf einer Wiese, seien möglich, solang Gruppenbildungen vermieden und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen gewahrt bleibe.“

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/sitzen-auf-parkbaenken-und-sonnenbaden-doch-erlaubt,RvZc3zD

Neues McDonald’s-Konzept

Auswärts Essen gehen ist in Zeiten von behördlich angeordneten Massenschließungen eine Herausforderung. Neben einigen Restaurants, wo man Speisen abholen kann, haben auch viele Kebab-Läden, einige Pizzerien und McDonald’s offen. Das Konzept sollte dort nicht mehr Drive-In heißen, sondern Walk-Through. So gesehen gestern. Zwischen den Autos stehen auch Menschen in der Schlange, bestellen brav am ersten Schalter, laufen zum zweiten und bezahlen und holen sich am dritten das Bestellte ab. Gegessen wird auf dem Parkplatz bei 25 Grad im Schatten. Das Konzept gefällt mir. In dem Sinne: #IchGehDannMalWeg.

Experten stellen Regierungspolitik in Frage

In einem Thesenpapier üben mehrere Gesundheitsexperten Kritik an der Krisenpolitik der Bundesregierung. Sie sprechen von Langzeitschäden in der Bevölkerung, die der teilweise Shutdown verursache.

Von Markus Grill, NDR/WDR

Sechs Gesundheitsexperten, darunter zwei ehemalige Mitglieder des Sachverständigenrats der Bundesregierung für das Gesundheitswesen, stellen die radikalen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland in Frage. Der teilweise Shutdown in Deutschland könne „anfangs in einer unübersichtlichen Situation das richtige Mittel gewesen sein“, schreiben unter anderem die Professoren Matthias Schrappe, Gerd Glaeske und Holger Pfaff.

Doch dieser Zustand berge die Gefahr, dass er soziale Ungleichheit und an anderen Stellen die Gesundheitsrisiken verstärke. Vor allem aber weisen die Autoren darauf hin, dass man immer noch sehr wenig über die Zahl der tatsächlichen Infektionen und die Schwere der Covid-19-Krankheit wisse.

Liegen Fallzahlen tatsächlich höher?

So hätten die täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) verkündeten Zahlen der gemeldeten Infektionen „nur eine geringe Aussagekraft“, da man nicht wisse, wie viele unentdeckte Infizierte es in Deutschland gebe. Die britischen Epidemiologen um Neil Ferguson vom Imperial College gehen in einem vor einer Woche veröffentlichten Report aufgrund von Schätzungen davon aus, dass Ende März in Deutschland bereits 600.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert waren. In Italien seien es zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Millionen Menschen gewesen, in Spanien sieben Millionen.

Die von RKI übermittelten Zahlen zur Sterberate (Case Fatality Rate) „überschätzen derzeit das Problem und können nicht valide interpretiert werden“, schreiben die Autoren. Zu ihnen gehört neben dem Hamburger Staatsrat für Gesundheit, Matthias Gruhl, auch Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands und unter Spahns Vorgängern Ulla Schmidt (SPD) einst die graue Eminenz im Berliner Gesundheitsministerium.

Weiterlesen: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-experten-thesenpapier-101.html

Wann ist ein Toter ein Corona-Toter?


Grundlegende Definitionsprobleme
„Ab wann zählt ein Verstorbener überhaupt als COVID-19-Todesfall? Oft ist das schon der Fall, wenn ein infizierter Patient stirbt – ganz gleich, ob der Tod tatsächlich unmittelbar auf das Virus zurückzuführen ist. Die meisten Corona-Toten hatten jedoch Vorerkrankungen. „Viele von denen, die jetzt am Coronavirus sterben, wären möglicherweise auch ohne das Virus gestorben, aber später“, sagt der Medizinstatistiker Gerd Antes. „Nehmen wir etwa eine Person, die schwer herzkrank ist. Wenn sie sich nun mit dem Coronavirus infiziert und stirbt, war dann das Herzleiden entscheidend oder das Virus? Stirbt jemand am oder mit dem Virus? Das lässt sich kaum auseinanderdividieren.“ Für mehr Klarheit bräuchte es mehr Obduktionen.“

Überlastung der Kliniken
„Ob das Gesundheitssystem eines Staates mit dem Ansturm von vielen Erkrankten überfordert ist, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Südkorea ist nicht überfordert und es gelingt dem Land bislang gut, die Krise zu managen. Das Gesundheitswesen in Norditalien hingegen ist in der Krise völlig überlastet. Die Folgen können fatal sein, …“

Den ganzen Artikel gibt es im Katapult-Magazin (Magazin für Sozialwirtschaft) zu lesen:
https://mobile.katapult-magazin.de/?mpage=a&l=0&artID=1086

Hass im Netz

Obwohl das Internet bzw. seine sozialen Medien seit langem für Hass-Predigen bekannt sind, scheint sich das im Zeitalter von Corona noch zu steigern. Einige Schreiber scheinen die Kontrolle zu verlieren und greifen Menschen mit anderer Meinung scharf an.

Interessant ist dabei auch noch, dass einige der Hass-Prediger auf ihrem Facebook-Titelbild „gegen Hass im Internet“ aufrufen. Hmmmm. Das gilt dann wohl nur für bestimmten Hass.

Wie kommt es dazu, dass Menschen so sehr entgleiten? Wie kommt es dazu, dass 95% sich in einer Herde in eine Richtung bewegen und die anderen „einsperren“ wollen? Hatten wir das nicht alles schon mal vor 90 Jahren?

Dass solche Hass-Kommentare natürlich nicht mit den Facebook-Ethik-Regeln konform laufen, ist vielleicht dem einen oder anderen bekannt. Bei Bekanntgabe sperrt Facebook solche Zugänge für einige Zeit. Sie sind aber auch strafrechtlich zu betrachten, denn sobald jemand einen anderen persönlich angreift, ist das natürlich zumindest eine Beleidigung, vielleicht auch Verleumdung. U. U. ist ein Schmerzensgeld zu entrichten, vielleicht bleibt es aber nur bei einer Ordnungsstrafe.

Mein gutgemeinter Rat an die „Entgleiteten“:

  • Habt euch unter Kontrolle.
  • Facebook ist kein rechtsfreier Raum.
  • Lasst den Hass im Netz bleiben.
  • Schlaft lieber noch mal drüber, bevor ihr was veröffentlicht, denn vielleicht schämt ihr auch schon Stunden später für etwas im Netz, was für die Ewigkeit bleibt.

Sterblichkeit wie bei der Influenza

Sofort alle Einschränkungen unserer Grundrechte beenden und damit aufhören, von einem Killervirus zu sprechen.

Beitrag von Götz Pilopp, Arzt und Anästhesist in einer Mannheimer Klinik.

„Aber auch die saisonale Grippe fordert jedes Jahr Opfer – und wurde jemals vom Killervirus Influenza berichtet? Ich bin auch noch nebenbei als Notarzt tätig und kann mich gut an 2018 erinnern, als es unglaublich viele Todesopfer durch Influenza gab, es war mir bei Notarzteinsätzen oftmals fast unmöglich, noch ein Intensivbett für Notfallpatienten zu finden, von diesen Zuständen sind wir jetzt noch weit entfernt.“

Ganzer Artikel in der Zeitung „Mannheimer Morgen“: https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_artikel,-leserbrief-sterblichkeit-wie-bei-der-influenza-_arid,1625390.html?fbclid=IwAR3J4fO3vKKCfLioM6mrN9K3XvtKlkbQBPJx_ozPte5OtkwB2lyAHJ7OIck

Reale und gefühlte Todesfälle

Es folgt eine Graphik über die deutschen Todesfälle der vergangenen Monate. Die Corona-Fälle sind dabei auf den statistischen Durchschnitt addiert, was zwar auch nicht ganz richtig ist, aber Zweiflern entgegen kommt. Die Aufteilung der „normalen“ Toten ist dem Statistischem Bundesamt zu entnehmen. Es handelt sich also um statistische Zahlen. Die Corona-Toten sind Worldometer entnommen.

Reale Verstorbene

Zurzeit ist die Anzahl der vermeintlichten Corona-Toten kaum auf der Spitze der Diagramme zu sehen. Im April werden wir allerdings mehr zu sehen bekommen. Dennoch sollte jedem klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu bekommen, an Krebs zu sterben oder auf der Straße zu Tode gefahren zu werden, bei weitem größer ist.

Gefühlte Verstorbene

Was die Bevölkerung allerdings fühlt, sieht in etwa so aus:

… oder in Prozent:

Dazu möchte ich auch eine Graphik aus dem Jahre 2016 zeigen:

image

Und eine Tabelle aus dem Jahre 2018, die zeigt, dass fast 12.000 Amerikaner sich jährlich (gegenseitig) erschießen:

Statistik (05.04.2020)

Wer immer noch den 19/20-Uhr-Nachrichten traut, immer noch die Zahl der Infizierten sich jeden Abend reinzieht, immer noch nicht verstanden hat, dass das in Deutschland erst bei 50.000.000 enden wird, dem will ich nicht mehr helfen.

Hier meine Zahlen:

Was sagen diese Graphen?

Erstens, ich mache den Unsinn nicht mehr mit, Gesamt-Infizierte darzustellen. Die Zahl ist sowieso weit, vielleicht 10-fach, vielleicht 100-fach, von den „bekannten Infizierten“ entfernt (wer sich den Quatsch weiter reinziehen will, dem empfehle ich die Standard-Medien). Ich stelle hier die tägliche Zunahme der bekannten Kranken in Prozent dar. Wie man sieht, gehen die Zahlen nach unten. Muss auch so sein, denn (a) sind Schulen und Kindergärten geschlossen, Konzerte abgesagt, (b) ist man vielleicht auch schon nahe an der Sättigung von ca. 60% der Deutschen Gesamt-Bevölkerung. Das wissen wir natürlich nicht, es wird ja nicht gemessen.

Zweitens kann man, wenn man genau hinsieht, folgendes feststellen: Die Zeit des Abfalls der Neu-Kranken (zum Vortag) in 5%-Schritten (gelber Graph) Richtung 0% (keine Neu-Kranken mehr), war
– 2,5 Tage (von 25% auf 20%), dann nochmals
– 2,5 Tage (von 20% auf 15%), dann
– 4,0 Tage (von 15% auf 10%), und zuletzt
– 5,0 Tage (von 10% auf 5%).
Die Frage ist also, wann sind wir bei 0%, was heißt, keine neuen Kranken mehr (relativ gesehen, denn Kranke kommen und gehen)? In 5 Tagen in 7, 10?

Ich weiß es nicht. Aber wenn der Trend so weiter geht, ist der Spuk bald vorbei, wenn man von den Nachwehen Inflation, Zunahme häuslicher Gewalt, Arbeitslosigkeit, (Privat-) Insolvenzen, krankhaft Ängstliche, Hypochonder und das Verlorengehen von Demokratien (Ungarn; Polen und Tschechien könnten folgen) und Menschenrechte und Freiheitsentzug (Deutschland) absieht.

Und wer, glaubt ihr, wird das alles bezahlen? Ihr natürlich. Was den Großen jetzt und in Zukunft rein geschoben wird, wird man euch nehmen: weniger Sozialleistungen, höhere Steuern. So wird es kommen.

Was bleibt, abgesehen von dem oben geschrieben Verlierern? Gewinner. Die konservativen Parteien sind Gewinner jeder Krise, denn das Volk wünscht sich in harten Zeiten Führer; und die wiederum sind weniger bei grün oder rot zu finden. Weiterhin gibt es Menschen, die mit der momentanen Situation viel Geld verdienen; ich rede nicht von den mafiösen Strukturen, die Toilettenpapier, Infektionsmittel, Mundschutz, etc. massenweise aufkaufen und mit bis zu 3.000% Aufschlag im Internet anbieten. Nein, ich rede von jenen, die Milliarden gewannen mit sinkenden Aktienkursen.

Und warum das alles? Weil „Angst essen Seele auf“ … und den Verstand.

Weitere mit größter Vorsicht zu genießende Hochrechnungen:

  • Man könnte aus den Zahlen lesen, dass die Höchstzahl der Akut-Kranken bei 12.000 bis 15.000 liegen könnte. Das könnte in etwa drei Wochen so sein.
  • Selbst das Robert-Koch-Institut sagt, im Gegensatz zu vielen Standard-Medien und vielen Politikern, dass erst jetzt sich die Ausgangssperren (oder wie immer das einige Verteidiger der momentanen Situation es nennen möchten) Auswirkungen zeigen müssten.
  • Man könnte auch noch Hochrechnungen zu der Anzahl der möglichen Toten machen, aber weil die veröffentlichten Zahlen so was von wässrig sind, tue ich mir das nicht an.

Quellen: die üblichen, wie Robert-Koch-Institut, Webometer, Pressemitteilung von Fachanwaltskanzlei Heidelberg, Mathematik

Privatinsolvenzen, Arbeitslosigkeit und das Risiko, das eigene Zuhause zu verlieren

Deutschland erlebt eine nie dagewesene Krisensituation: Schulen und nahezu alle Geschäfte wurden geschlossen, das öffentliche Leben wurde weitestgehend zum Erliegen gebracht. Während es keine Prognosen zu langfristigen Auswirkungen zur Coronapandemie gibt, machen sich die wirtschaftliche Folgen für Einzelpersonen schmerzlich bemerkbar. Unzählige Arbeitnehmer sind nur noch in Kurzarbeit tätig, Selbstständige bekommen keine Aufträge mehr und viele kleine Unternehmen könnten in den kommenden Monaten Konkurs anmelden. Viele Darlehensnehmer machen sich aufgrund der unsicheren Lage große Sorgen, ob oder wie sie ihr Haus zukünftig finanzieren.

Die Wohnung ist im Moment wichtiger denn je. Doch wegen der Corona-Krise haben viele Menschen Einkommenseinbußen, können auf längere Sicht ihre Miete nicht mehr zahlen oder ihren Immobilienkredit nicht mehr bedienen.

Quellen: https://www.dgb.de/themen/++co++80b37884-6ad2-11ea-90cc-52540088cada, https://www.cash-online.de/immobilien/2020/baufinanzierung-waehrend-coronapandemie/501072

Endlich! Es wird geklagt

Pressemitteilung der Fachanwaltskanzlei BAHNER vom 3. April 2020

Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht aus Heidelberg, kündigt Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung Baden-Württemberg an: Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Dies gilt für alle Corona-Verordnungen der 16 Bundesländer. Insbesondere sind diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile überarbeitet wurde. Wochenlange Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis der düstersten Modellszenarien (ohne Berücksichtigung sachlich-kritischer Expertenmeinungen) sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen sind grob verfassungswidrig.

Denn die vorliegenden Zahlen und Statistiken zeigen, dass die Corona-Infektion bei mehr als 95 % der Bevölkerung harmlos verläuft (oder vermutlich sogar bereits verlaufen ist) und somit keine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Dringend in den Blick zu nehmen sind demgegenüber die Risikogruppen der alten Menschen und der Menschen mit Vorerkrankungen (ca. 4,5 % der Bevölkerung): Diese Menschen sind durch geeignete Maßnahmen sowohl der Regierung als auch der Risikogruppen selbst zu schützen: Etwa durch Schleusen vor den Altenheimen, durch Aufklärung der Übertragungswege (nur durch Tröpfcheninfektion), durch Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen sowie insbesondere durch eigenverantwortliche Schutzmaßnahmen dieser gefährdeten Menschen selbst in den Wochen der Epidemie. Das medizinische Personal in Kliniken, Arztpraxen, Altenheimen und Pflegediensten ist mit sämtlichem notwendigen Material zu versorgen, was der Bundesregierung bis heute nicht gelungen ist!

Beate Bahner erklärt, dass sie bis zum Bundesverfassungsgericht gehen werde:
Denn die von der Regierung getroffenen radikalen Maßnahmen der Ausgangs- und Kontaktverbote für 83 Millionen Menschen und die Lahmlegung nahezu der gesamten Wirtschaft über viele Wochen sind weder durch die Entwicklung der Zahlen, noch durch Studien, noch durch bisherige Erfahrungswerte gerechtfertigt. Die wirklich notwendigen Maßnahmen hingegen sind noch immer nicht umgesetzt, wie die vielfältigen Klagen aus Kliniken, Altenheimen und Arztpraxen zeigen. Es braucht ferner mehr Tests bei denjenigen Menschen, die viel Kontakt mit der Risikogruppe haben: Dies sind die Pflegekräfte sowie die Familienmitglieder einschließlich der Kinder, die ihre alten Angehörigen besuchen wollen. Dringend zu testen sind die Mitarbeiter der Supermärkte, die täglich mit hunderten Menschen Kontakt haben.
Es braucht ferner Stichproben bei der Bevölkerung, um die tatsächliche (vermutlich um ein vielfaches höhere) Zahl der Infektionen und damit den tatsächlichen (vermutlich um ein vielfaches geringeren) Prozentsatz der schweren und schwersten Erkrankungen des Corona-Virus zu ermitteln. Der Anteil des tödlichen Verlaufs von Covid19 wurde von Experten mit lediglich 0,1 % ermittelt (dies ist eine Person von 1000 Infizierten und damit vergleichbar mit einer schweren Grippe-Epidemie). Es braucht vorallem dringend die Obduktion der an/mit Corona verstorbenen Menschen, um festzustellen, woran diese meist alten Menschen mit meist vielen Erkrankungen tatsächlich verstorben sind. Es braucht ferner eine redliche Darstellung der Todeszahlen, weil nämlich täglich etwa 2500 Menschen sterben, davon täglich etwa 900 Menschen in Pflegeheimen. In Deutschland sterben jährlich 900.000 Menschen! Es braucht somit endlich ein korrektes wissenschaftliches Vorgehen und eine korrekte Information der Menschen!
Insbesondere muss der Bundesgesundheitsminister Spahn endlich diejenigen – bislang versäumten – Maßnahmen ergreifen, zu denen sein Ministerium ganz aktuell in der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes verpflichtet wurde: Die sofortige Sicherstellung der Versorgung mit notwendigen Medizinprodukten, Labordiagnostik, Hilfsmitteln sowie die Versorgung mit Gegenständen der persönlichen Schutzausrichtung und Produkten zur Desinfektion!

Der seit 70 Jahren einmalige Shutdown, zu dem das Infektionsschutzgesetz ausdrücklich nicht berechtigt, verletzt in gravierender Weise das verfassungsrechtliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit und die verfassungsrechtliche Pflicht des Staates zum Schutze der Freiheitsrechte und der Gesundheit der Bürger. Dieses Regierungshandeln zerstört sämtliche Prinzipien unserer Verfassung und unseres Rechtsstaats, den wir noch vor wenigen Monaten mit dem 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes so stolz gefeiert haben.
Beate Bahner: „Ich bin wirklich entsetzt und will mir nicht vorwerfen müssen, als Rechtsanwältin nicht gehandelt und den Rechtsstaat nicht mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigt zu haben! Denn die Folgen des Shutdown für die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Demokratie und insbesondere für die Gesundheit der Menschen werden verheerend sein! “
Die Anwältin fordert: Dieser Shutdown muss sofort beendet werden!

Zur Person:
Beate Bahner ist seit 25 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen und Inhaberin der Fachanwaltskanzlei BAHNER in Heidelberg. Sie war dreimal erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht mit ihren Verfassungsbeschwerden wegen Verletzung der Berufsfreiheit.
Beate Bahner ist Autorin von fünf medizinrechtlichen Fachbüchern und zahlreichen Aufsätzen und Beiträgen. Ihr letztes Buch behandelt das Thema „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“.
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Beate Bahner
Fachanwältin für Medizinrecht

Neu erschienen im März 2020: „Recht im Bereitschaftsdienst“, 2. Auflage
Bestellmöglichkeit hier!

BAHNER ■
fachanwaltskanzlei heidelberg
arzt | medizin | gesundheitsrecht
Kanzleiadresse (im Areal des Altklinikum):
Voßstr. 3 ■ 69115 Heidelberg
Tel.: 0 62 21-33 93 68-0
Fax: 0 62 21-33 93 68-9
info@beatebahner.de
http://www.beatebahner.de

Und die EU? Schaut zu.

Seit Montag, als Viktor Orbán in Ungarn mit Verweis auf die Corona-Pandemie das Parlament entmachtete, … schaut die EU zu.

Polens rechtskonservative Partei „Recht und Gerechtigkeit (PiS)“ nutzt neben den bereits möglichen Disziplinarverfahren gegen unliebsame Richter nun auch den Corona-Virus, um weitere autoritäre Strukturen durchzusetzen. Und die EU? Schaut zu.

Tschechiens Präsident Miloš Zeman ist berüchtigt für seine hasserfüllten Äußerungen über Journalisten und besonders über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. In einem Fall präsentierte er bei einer Pressekonferenz eine Kalaschnikow-Attrappe mit der Aufschrift „Für Journalisten“. Er nutzt nun die Corona-Krise, um kritische Journalisten weiter auszuschließen. Und die EU? Schaut zu.

Quellen: Reporter ohne Grenzen, taz

Bewegungsprofile zum Download

Einige werden es schon gesehen haben: Google veröffentlicht für einen gewissen Zeitraum Bewegungsprofile von Ländern, (Bundes-) Staaten und selbst einigen Städten. Hier der Link: https://www.google.com/covid19/mobility/

Das Bewegungsprofil für Deutschland und dem 29.03.2020 befindet sich hier: https://www.gstatic.com/covid19/mobility/2020-03-29_DE_Mobility_Report_en.pdf

Drohungen vor dem sonnigen Wochenende

Rechtzeitig vor dem sonnigen Wochenende legt der Staat sich ins Zeug und droht nun detailliert mit einem Bußgeldkatalog. Daneben sollen Parks und Erholungsgebiete großräumig abgesperrt werden, „Sheriffs“ und „Hilfssheriff“ sollen für die notwendige staatlich veranlasste Durchsetzung sorgen. Andere Bundesstaaten, wie z.B. Berlin, sind ein wenig von der strengen Verordnung abgegangen, und dort darf man sich jetzt mit entsprechendem Abstand in den Parks auf seine eigens mitgebrachte Decke setzen. Hier merkte man wohl deutlich, dass der Widerstand speziell in der jüngeren Bevölkerung zu groß werden könnte. Selbst aus dem konservativen Bayern mit seiner kulturellen Biergartenkultur kommen immer mehr Stimmen, dass die Repressalien so nicht weitergehen können.

Na dann, freuen wir uns auf das Wochenende. Für den Biergarten muss man allerdings sein eigenes Bier mitbringen und den entsprechenden Abstand halten.

Und… Jede Ordnungsstrafe sollte zum Rechtsanwalt gehen. Gerichte werden entscheiden, was hier noch rechtmäßig ist, und was nicht.

Hier die heutige Ankündigung:

Details

Ab heute (3. April 2020) können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Zwar halten sich die allermeisten an die notwenigen Einschränkungen, doch es gibt leider noch immer Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Verhalten andere gefährden. Das kann ab heute Bußgelder zur Folge haben.

Folgende Verstöße werden pro Person mit 200 Euro belegt:
– Öffentliche Treffen mit mehr als 2 Personen
– Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
– Teilnahme an Sportangeboten, Kulturangeboten, Reisen und Ausflügen

Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die gegen die Quarantäneanordnung verstoßen, werden mit 500 Euro Bußgeld belegt.

Zwischen 200 bis 1.000 Euro werden für folgende Verstöße fällig:
– Organisation von Sportangeboten, Kulturangeboten, Reisen und Ausflügen
– Nichteinhalten des Abstandsgebots von 1,5 Metern

Zwischen 500 bis 5.000 Euro beträgt das Bußgeld bei folgenden Vergehen:
– Verstoß gegen die Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben und Begegnungsstätten (Bars, Clubs, Kneipen, Friseure, …)
– Verstoß gegen das Bewirtungsverbot und unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen.

Die Bußgelder fußen auf dem Infektionsschutzgesetz. Alle anderen Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten von den Ordnungs- und Gesundheitsämtern geahndet. Besonders schwere Verstöße gegen die Verordnung können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Schützen Sie sich selbst und schützen sie andere. Bleiben Sie zu gesund und helfen Sie mit, damit wir diese Krise gemeinsam bewältigen.

Weitere Informationen

http://www.corona.hessen.de

Steigerungsraten gehen weiter nach unten

Nochmals zu Erläuterung, wären wir bei 0%, hätten wir jeden Tag so viele Neuinfizierte, wie am vergangenen Tag. Kommen wir in die Minusbereiche, nehmen die Neuinfizierten ab. Die Entwicklung ist jedenfalls gut, was die Anzahl der Neuinfizierten betrifft.

Ungewöhnlich sind die leichten über drei Tage gemittelten Steigerungsraten über drei bis fünf Tage hinweg mit danach folgendem Abgang. Ich kann mir das zurzeit nur so erklären, dass wochenends zu wenig Meldungen statt finden und diese dann nachträglich, allerdings nicht alle am Montag, sondern über die Woche verteilt, rein kommen. Das wiederum könnte aber auch heißen, dass die Institute mit einer Datenbasis arbeiten, die bereits einige Tage alt ist.

Politiker und die geheuchelten lobenden Worte für Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte

„In der aktuellen Krise loben Politiker die Krankenschwestern und Pfleger, die Ärzte und Ärztinnen. Sie geben sich als Freunde und Förderer des Gesundheits- und Krankenhauswesens, als wäre dieses System in bestem Zustand, als hätten sie es in den letzten Jahren gepflegt. Das ist medienwirksam in den jetzigen Krisen-Zeiten. Doch wahr ist es nicht. „

In diesem Video deckt Martin Wehrle auf, warum die lobenden Worte für Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte geheuchelt sind. Mit Fakten belegt er, dass die Krankenhäuser in den letzten Jahren durch die Privatisierung kaputtgespart wurden, angeschoben von Politikern, und dass sich die medizinischen Berufe von der Politik verraten fühlen.

Rendezvous mit dem Polizeistaat

„Ein Buch kaufen, auf einer Parkbank sitzen, sich mit Freunden treffen – das ist jetzt verboten, wird kontrolliert und denunziert. Die demokratischen Sicherungen scheinen durchgebrannt. Wo und wie soll das enden?“

Weiterlesen im Spiegel. Unbedingt lesen, sehr guter Betrag. Gut, dass es langsam mehr kapieren.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-und-buergerrechte-rendezvous-mit-dem-polizeistaat-a-68611322-f4d4-453f-aba5-5ec5a49ae329